Wassernabel blätter
War dies durch Dnn und Dichtigkeit entschieden, So gäb s in allen ja nur eine Kraft, Dem mehr, dem minder, jenen gleich beschieden.Und da sie heiterer Natur entsprang, Glänzt diese Kraft in jedes Sternes Lichte, Gleichwie im wassernabel blätter Augenstern der Wonne Drang.Wie, wenn die Scharen auf den Sieg verzichten, Sie unterm Schild sich mit der Fahne dreh n, Eh sie, geschwenkt, sich ganz zum Rckzug richten, So war die Schar des Himmelreichs zu sehn, Und eh sich um des Wagens Deichsel legte, Sah man den Zug vor und vorbergehn.So stund wassernabel blätter ein Lämmchen zwischen Schlund und Schlund Von zweien Wlfen fest, in gleichem Zagen, So stund auch zwischen zweien Reh n ein Hund.Dies kann in diesen Sphären nicht geschehen Lieb ist das Band des ewigen Vereins, Mit der nicht Kampf noch Widerstand bestehen.Und nochmals strzte von dem hohen Ort, Wie schon vorhin, der Adler in den Wagen, Und ließ ihm viel wassernabel blätter von seinen Federn dort.Wahr ist s, daß, wie oft Formen nicht gelingen, Wie sie in sich des Knstlers Geist empfah n, Wenn sprde mit der Kunst die Stoffe ringen, So das Geschpf oft weicht von seiner Bahn, Denn ihm ist von Natur die Kraft verliehen, Trotz jener Kraft, sich anderm Ziel zu nah n, Wenn erdenwärts es falsche Reize ziehen Wie aus der Wolke, wenn das Wetter grollt, Zum Boden hin des Feuers Strahlen fliehen." Mir weckt ein glhend Sehnen ihr Gesicht Und band an ihrer Augen wassernabel blätter Glanz die meinen Die ihren wichen vor dem Greifen nicht.Drei Spiegel nimm und zwei von diesen stelle Gleich weit von dirdem dritten gib sodann Entfernter zwischen beiden seine Stelle.Da wassernabel blätter wandten mir die himmlischen Gestalten Mit Macht nach meiner Linken das Gesicht, Mit diesem Ruf Im Schauen Maß gehalten! Nun stand ich dort wie einer, den das Licht Der Sonne mit dem Flammenpfeil geblendet, Und dem zunächst die Sehkraft ganz gebricht.
